Aus der Welt
- Sonntag, 27. September 2026
Iran–USA: Teheran setzt weiter auf Diplomatie
Nachdem Trump den iranischen Vorschlag abgelehnt hatte, die Straße von Hormus im Gegenzug für eine Waffenruhe wieder zu öffnen, bekräftigte Außenminister Araghtschi, dass nur Verhandlungen den seit sieben Monaten andauernden Konflikt beenden können.
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Bangkok: Ganze Stadt zum Katastrophengebiet erklärt
Nach fast 300 Millimetern Regen seit Donnerstag haben die Behörden alle 50 Bezirke der thailändischen Hauptstadt zum Katastrophengebiet erklärt. Krankenhäuser wurden gebeten, Menschen, die auf medizinische Geräte angewiesen sind, vorübergehend aufzunehmen.
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Mexiko: Hurrikan Polo bedroht Niederkalifornien
Der auf Kategorie 4 herabgestufte Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 233 km/h soll am Montag in Baja California Sur auf Land treffen und danach die nordwestliche Festlandküste erreichen.
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Brasilien: Hohe Lebenshaltungskosten belasten Familien
Trotz niedriger Arbeitslosigkeit und sinkender Ungleichheit meint fast die Hälfte der Bevölkerung, die Wirtschaftslage habe sich im letzten Jahr verschlechtert. Die Verschuldung der Haushalte erreichte 26,6 % des Einkommens, während Präsident Lula seine Wiederwahl anstrebt.
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TikTok: Einigung in Alabama wegen Suchtgefahr für Jugendliche
Die Plattform zahlt zunächst 100 Millionen Dollar, insgesamt bis zu 300 Millionen, um den Vorwurf beizulegen, sie habe süchtig machende Funktionen entwickelt. Vorgesehen sind zudem ein Limit von zwei Stunden täglich, nächtliche Einschränkungen und Benachrichtigungen der Eltern.
- Samstag, 26. September 2026
Haiti: fast 1,5 Millionen Binnenvertriebene
Laut der Internationalen Organisation für Migration hat die Gewalt bewaffneter Banden fast 1,5 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben; rund 80 % leben inzwischen außerhalb von Port-au-Prince. Die IOM warnt, dass ein Hurrikan die Lage der Menschen in Notunterkünften weiter verschärfen könnte.
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UNICEF: 35.000 Kinder in fünf Jahren durch Sprengwaffen getötet oder verstümmelt
Laut UNICEF wurden zwischen 2021 und 2025 mehr als 35.000 Kinder in Konflikten durch Explosivwaffen getötet oder verstümmelt, über 1.000 davon durch Drohnen. Nahezu alle Betroffenen befanden sich in bewohnten Gebieten.
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Äthiopien: Tigray ohne Internet und Telefon
In der Region Tigray sind Internet- und Telefonnetze unterbrochen, während sich die Kämpfe zwischen der Bundesarmee und den tigrinischen Kräften verschärfen – die schwerste Eskalation seit dem Krieg von 2020 bis 2022. Die Bevölkerung legt Vorräte an und hebt Bargeld ab.
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Israelische Siedlungen: UNO erweitert Liste beteiligter Unternehmen
Das UN-Menschenrechtsbüro hat 61 weitere Firmen in seine Datenbank der im Westjordanland tätigen Unternehmen aufgenommen; sie umfasst nun 214 Einträge. Israel bezeichnet die Liste als verzerrt.
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Ecuador: Garnelenzucht verdrängt Mangrovenwälder
Die Garnelenproduktion in Ecuador hat sich in zehn Jahren fast vervierfacht und ist heute das wichtigste Exportgut des Landes. Die Zuchtanlagen bedecken inzwischen eine anderthalbmal so große Fläche wie die verbliebenen Mangroven, die trotz Verbot weiter schwinden – auch in Schutzgebieten.
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- Freitag, 25. September 2026
Nepal fordert Zuschüsse statt Kredite
Vor der UNO forderte Premierminister Balendra Shah, dass arme, von Klimakatastrophen betroffene Länder Zuschüsse statt neuer Schulden erhalten – nach einem Gletscherabbruch mit mindestens 1.450 Toten. Zudem schlug er ein gemeinsames Frühwarnsystem mit Indien und China vor.
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Äthiopien: In Tigray wächst die Angst vor einem neuen Krieg
Nach neuen Kämpfen zwischen tigrayischen Kräften und der Bundesarmee legen die Menschen in Mekelle Lebensmittelvorräte an und heben Bargeld ab. UNO und EU fordern eine sofortige Deeskalation und Dialog.
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Argentinien: Die Armut nimmt wieder zu
Laut von Reuters zitierten Schätzungen liegt die Armutsquote bei 31 bis 32 Prozent, jedes Quartal rutschen 400.000 bis 450.000 Menschen unter die Armutsgrenze. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 7,9 Prozent, die Regierung Milei hält an ihrem Sparkurs fest.
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Internationaler Strafgerichtshof: Nur wenige Staaten folgen Trump
Bei der UN-Generalversammlung rief Trump die Staaten zum Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof auf, bisher folgte nur Naoero. Die Europäische Union stellte sich hinter das Gericht, dem 125 Staaten angehören.
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Marokko: PAM gewinnt die Parlamentswahl
Die Partei für Authentizität und Modernität erhielt 97 von 395 Sitzen, die Wahlbeteiligung sank auf 38 Prozent. Ernennt der König sie, wäre Parteichefin Fatima Ezzahra El Mansouri die zweite Regierungschefin in der arabischen Region.
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Aus Südtirol
- Sonntag, 27. September 2026
WOBI: Neuer Präsident will Wohnungen schneller sanieren
Christian Battisti, neuer Präsident des Instituts für den sozialen Wohnbau, will die Sanierung und Neuvergabe von Wohnungen beschleunigen. Das Institut verwaltet rund 13.500 Wohnungen; allein in Bozen stehen über tausend Anträge auf der Warteliste.
Landesfreiwilligendienst: Bewerbung bis 30. September
Junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können sich noch für 8- oder 12-monatige Projekte ab 1. Oktober in Bereichen wie Gesundheit, Soziales, Bildung und Kultur bewerben. Vorgesehen sind 600 Euro monatlich für 30 Wochenstunden sowie die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
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Fatou Digne: Absolventin spricht über Rassismus
In Brixen sprach die 31-jährige Tochter senegalesischer Eltern im Namen der 186 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Bildungswissenschaften der unibz und schilderte Rassismuserfahrungen seit ihrer Kindheit. Heute engagiert sie sich in einem Verein, der Freiwilligenarbeit und den Dialog zwischen Gemeinschaften fördert.
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Bar Piacenza: Solidarität für die AIAS
Nachdem Geräte gestohlen worden waren, konnte die von der Vereinigung AIAS geführte Bar in Bozen dank Spenden von Privatpersonen und lokalen Organisationen weiterarbeiten. Mit einem Aperitif bedankte sich die Vereinigung bei allen Unterstützern; ein Teil der Mittel fließt in neue Überwachungskameras.
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Südtirols Gesundheitswesen wird digitaler
Laut den von Landesrat Hubert Messner vorgelegten Daten wurden 2025 fast alle Medikamenten- und Facharztverschreibungen elektronisch ausgestellt, rund ein Drittel der Vormerkungen erfolgte online. 2026 wurden bereits über 13.250 Patientinnen und Patienten telemedizinisch betreut.
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- Samstag, 26. September 2026
Pflegegeld ohne Einstufung für über 70-Jährige mit schwerer Behinderung
Die Landesregierung hat beschlossen, dass Menschen ab 70 Jahren mit anerkannter schwerer Behinderung (Gesetz 104, Art. 3 Abs. 3) das Pflegegeld der ersten Stufe ohne Pflegeeinstufung erhalten. Die Regelung gilt auch für laufende Anträge; die Einstufungsteams werden von 17 auf 21 aufgestockt.
Bozen: Wohnen in 7 von 10 Stadtvierteln zu teuer
Laut einer Analyse von Filippo Celata (Universität La Sapienza) übersteigt in sieben von zehn Bozner Stadtvierteln das Verhältnis von Wohnungspreis zu Einkommen die von der EU-Kommission genannte Belastungsschwelle. Die Assemblea Abitare Bozen fordert, diesen Wert vorrangig unter 8 zu senken.
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Restorative Justice: bereits 200 Anfragen an neues Zentrum
Das neue Zentrum für Restorative Justice im Oberlandesgerichtssprengel Trient wurde vorgestellt: Seit Jahresbeginn gingen rund 200 Anfragen ein, 70 Verfahren wurden abgeschlossen, mehr als die Hälfte davon mit Wiedergutmachung. Die Region setzt bereits seit 2004 auf Mediation.
Kalterer See: Klage auf freien Zugang abgewiesen
Der Staatsrat hat die Beschwerde des Verbraucherschutzvereins Robin und zweier Bürger abgewiesen, die freien Seezugang oder eine Neuausschreibung der Badekonzessionen forderten; ihnen fehle die Klagebefugnis. Das Seeufer ist fast vollständig an Private konzessioniert.
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Adoption: Vorbereitungskurse in Bozen
Der Adoptionsdienst bietet Anfang Oktober in den Officine Vespa in Bozen Vorbereitungskurse für angehende Adoptiveltern in deutscher und italienischer Sprache an. Behandelt werden rechtliche, emotionale und psychologische Aspekte der Adoption.
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- Freitag, 25. September 2026
Caritas Migrantes: „Was uns verbindet“
Am Freitag, 25. September, wird in Bozen ein Projekt mit Videointerviews vorgestellt, in denen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung über Heimat, Arbeit und Zukunft sprechen. Es spricht der Autor Soumaïla Diawara; der Abend im Haus Migrantes in der Romstraße ist kostenlos und offen für alle.
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Milland: Zehn Jahre inklusiver Fußball
In Milland fand die zehnte Ausgabe des Special-Kickers-Friends-Cups statt, eines Turniers im Zeichen der Inklusion durch Sport. Veranstaltet wurde es von ASV Sport and Friends Südtirol gemeinsam mit dem VSS.
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Eigenes Glasfasernetz für die öffentliche Verwaltung
Die Agentur Digitales Südtirol baut mit GovNET ein Glasfasernetz nur für die öffentliche Verwaltung. Nach den ersten Ämtern in Bozen sollen bis 2027 weitere 600 Standorte folgen, darunter Schulen und Gemeinden.
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Naturparks: Kostenlose Wanderungen für Familien
Am Samstag, 26. September, bieten die sieben Südtiroler Naturparks geführte Touren für Familien mit Kindern an, vom Steinadler bis zum Moor. Anmeldung bis 25. September um 16 Uhr in den Naturparkhäusern, die Plätze sind begrenzt.
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Fünfzehn neue Gästeführer in Südtirol
Landesrat Luis Walcher überreichte in Bozen den 15 Personen, die im Juli die Prüfung bestanden haben, ihre Diplome. In Südtirol sind 384 Gästeführer eingetragen, die nächste Prüfung ist für Februar/März 2027 geplant.
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Kurze Zusammenfassungen in eigenen Worten, mit Link zum Originalartikel. Die Rechte an den Artikeln liegen bei den jeweiligen Zeitungen.